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Tourismus

Eine solch herrliche Naturregion, wie sie der Müritz-Nationalpark darstellt, ist natürlich für gestresste Bewohner der hektischen, lärmenden Ballungsräume mit ihrer schlechten Luft ein magischer Anziehungspunkt. Hier findet man noch erholsame Ruhe, intakte Natur und Tier- und Pflanzenarten, die man nur noch aus dem Zoo oder Fernsehen kennt. Zwischen dem Bedürfnis nach Erholung und dem Schutz der sensiblen Ökosysteme besteht natürlich ein Spannungsfeld. Am besten ließe sich die Flora und Fauna erhalten, würde sich der Mensch zur Gänze heraushalten und zurückziehen. Dies ist natürlich utopisch. Deshalb ist es neben den notwendigen Schutz- und Entwicklungsmaßnahmen erklärtes Ziel der Parkverwaltung, die grandiose, von der Eiszeit geschaffene Landschaft für Besucher offen zu halten.

Konzept ist dabei ein sanfter, naturnaher Tourismus, der den Besuchern die Augen für die Schönheit der Natur öffnet, sie für die Belange des Naturschutzes sensibilisiert und damit Verständnis und Unterstützung für die Schutzmassnahmen weckt. Deshalb wurde ein Netz von Wander- und Radwegen angelegt. Getarnte Hütten und Türme stellen das störungsfreie Beobachten von Tieren sicher. Naturlehrpfade erläutern die Flora und Fauna am Wegesrand. An den Eingangstoren Boek, Speck, Waren und Bergfelder Schmiede wurden Informationshütten eingerichtet, die ein breites Angebot an Broschüren, Karten und anderen Materialien bereithalten. Die Parkverwaltung bietet darüber hinaus ein umfangreiches Angebot an Veranstaltungen an, die von geführten Exkursionen und fachkundigen Erläuterungen bis zu Vorträgen und Tagungen reichen. Der gültige Veranstaltungskalender ist bei der Parkverwaltung und den Informationshütten erhältlich.

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Zu Fuß

Von den vielfältigen Wandermöglichkeiten zu Wasser und zu Lande seien hier zwei besonders hervorgehoben. Der Müritz-Nationalparkweg erschließt in seinem Verlauf alle Landschaftsformen und Naturräume des Parks. Er ist durch ein blaues "M" ausgeschildert und insgesamt 195 km lang. Wer ihn abwandern will, der sollte mit 7 bis 10 Tagen Dauer kalkulieren. Mit dem Fahrrad geht es natürlich schneller. Wegen teils tiefer Sandwege muss man jedoch öfter mal schieben.

Zu Wasser

Zu Wasser ist die Obere Havel die schönste Art, durch den Nationalpark zu wandern. Die für Motorboote gesperrte Route führt von Kratzeburg durch insgesamt 7 Seen, bevor sie im Useriner See den Parkbereich verlässt. 

Kunst erleben

Nicht nur Naturliebhaber, Fuß- und Radwanderer finden im Nationalpark, was ihr Herz begehrt, sondern auch Kunstliebhaber kommen auf ihre Kosten. Auf Initiative der Parkverwaltung begannen 1992 internationale Künstler mit den Arbeiten am sogenanten Kunstring. Ihre stets aus Naturmaterialien geschaffenen Werke, die sich wie ein Ring um den gesamten Parkbereich verteilen, sollen die Verbindung von Kunst und Natur deutlich werden lassen und die Verletzlichkeit der Landschaft aufzeigen. Kunstwerke, nicht für die Ewigkeit geschaffen, sondern wie alles auf Erden alternd und vergänglich. Bei jährlich stattfindenden Symposien kommen immer neue Objekte dazu, während ältere sich verfärben, vermodern und verfallen und so dem Kreislauf der Natur wieder zugeführt werden. Ein bei den Info-Einrichtungen erhältliches Faltblatt zeigt anhand einer Karte die genaue Lage der einzelnen Objekte, stellt die einzelnen Künstler vor und erläutert jeweils kurz die Ideen, die den einzelnen Werken zugrunde liegen.

 

Wissenswertes

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