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Flora und Fauna
Die vielgestaltigen Landschaftsformen, die man im Bereich des Nationalparks antrifft, sind wertvolle Biotope, die einer außergewöhnlichen Vielfalt von seltenen Pflanzen und bedrohten Tieren den benötigten Lebensraum bieten.
Pflanzenarten
Von den mehr als 700 festgestellten Farn- und Blütenpflanzen sind mehr als die Hälfte vom Aussterben bedroht. Auf Seeterrassen hat sich Kleinseenrasen angesiedelt, in trocken gefallenen Strandwällen Sandmagerrasen, der floristisch besonders wertvoll ist. Hier gedeihen zahlreiche Orchideenarten, Enziane oder Fettkraut. Die vielen Gewässer, Feuchtgebiete und Verlandungszonen bieten ebenfalls einer großen Zahl von Pflanzenarten rar gewordenen Lebensraum. Nährstoffarme Seen bedeckt Armleuchteralgenrasen, die Ufer säumt Schneidenröhricht. Nährstoffreiche Gewässer sind von Teich- und Seerosen bewachsen. In vermoorten Zonen gedeihen Seenrasen und Groß-Seegenriede, Sumpfsitter und Sonnentau.

Tierarten
Hier sind Frösche, Unken und Kröten ebenso zu Hause wie Ringelnatter, Kreuzotter und sogar die Sumpfschildkröte. Über 43 verschiedene Libellenarten hat man gezählt und 800 verschiedene Schmetterlinge. Besonders artenreich sind Käfer vertreten, von denen 1.500 verschiedene Arten registriert wurden. Heuschrecken und Spinnen lassen sich ebenso beobachten wie Eidechsen oder Fledermäuse. Besonders interessant und artenreich ist auch die Vogelpopulation.
Zu den 240 festgestellten Arten zählen so seltene wie Schwirle, Bekassine, Rohrdommel oder Ralle. Der Eisvogel findet im Nationalpark noch ebenso Lebensraum wie Kormoran, Graureiher oder Kranich. Zu den 12  beheimateten Greifvogelarten zählen die majestätischen Fisch- und Seeadler, die man von Beobachtungsplattformen bei der Jagd beobachten kann. Höchst selten zeigen sich jedoch die scheuen Fischotter und Biber. Das Schutzgebiet ist auch ein Vogelrastplatz von europäischem Rang. Zur Zeit der großen Vogeltrecks von und nach Süden fallen in das Gebiet nach Tausenden zählende Schwärme von Enten, Gänsen, Sägern, Schwänen und Limikolen ein.
Ein Problem
stellen die zu großen Bestände von Rothirsch, Damhirsch, Wildschwein, Reh und Mufflon dar. Sie sind Erbschaft aus der Zeit, als das Gebiet Staatsjagd der DDR war
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